Führungsentwicklung scheitert selten am Wollen. Sie scheitert daran, dass zwischen Erkenntnis und Alltag nichts passiert: Der Workshop war gut, die Woche danach war voll, und drei Monate später liegt das Flipchart-Foto unangesehen im Ordner. Wir setzen deshalb an der Stelle an, an der es hakt. Gearbeitet wird an echten Fällen aus Eurem Alltag, nicht an Fallstudien.
Die meisten Führungskräfte, mit denen wir sprechen, kennen die Modelle. Sie wissen, was Delegation heißt und warum psychologische Sicherheit wichtig ist. Was fehlt, ist nicht Wissen, sondern die Übersetzung in die konkrete Situation am Dienstagnachmittag.
Deshalb bringt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bei uns einen realen Fall mit: der Kollege, der Aufgaben zurückgibt. Das Team, das nach dem Umbau nicht zusammenfindet. Die Entscheidung, die seit acht Wochen liegt. An diesen Fällen wird gearbeitet, und zwar über mehrere Termine hinweg.
Wir arbeiten mit dem, was bei Euch schon da ist. Wenn Ihr ein Kompetenzmodell habt, bauen wir darauf auf, statt ein zweites danebenzustellen. Und wir sagen es, wenn ein Format aus unserer Sicht nicht zu Eurer Situation passt.
Unsere Angebote bauen aufeinander auf, sind aber nicht als Pflichtprogramm gedacht. Manche Führungsteams brauchen zuerst ein gemeinsames Bild, andere wissen längst, woran es hakt, und wollen direkt in die Arbeit. Du steigst dort ein, wo Ihr steht.
Die Grafik zeigt die vier Stufen im Überblick: von der Standortbestimmung an einem halben Tag bis zum Aufbau einer eigenen Academy. Die Future Leadership Bootcamps stehen als Intensivformat daneben.
Ein halber Tag für die Frage: Wo steht Euer Führungsteam eigentlich? Grundlage ist unser Team Performance Check, ergänzt um Gespräche mit den Beteiligten. Das Ergebnis ist ein gemeinsames Bild der Lage und zwei bis drei Themen, an denen sich die Arbeit lohnt.
Das ist der günstigste Weg, um herauszufinden, ob und woran Ihr arbeiten solltet. Wenn sich dabei zeigt, dass Ihr kein Führungsthema habt, sondern ein Strukturproblem, sagen wir Euch das auch.
Ein Tag, an dem ein neu formiertes oder bestehendes Führungsteam sein Fundament legt: gemeinsamer Team Purpose, individuelle Stärkenprofile und ein abgestimmtes Zielbild. Interaktiv und lösungsorientiert, ohne lange Vortragsteile.
Besonders sinnvoll nach einer Umstrukturierung, bei einem Wechsel in der Leitung oder wenn ein Team merkt, dass jeder für sich gut arbeitet und trotzdem etwas fehlt.
Als einzelnes Training buchbar: Setup für Führungsteams.
Eine feste Gruppe arbeitet über mehrere Wochen an einem Führungsthema: Kommunikation, Resilienz und Selbstführung, Ziele und Umsetzung, KI und Führung oder Konflikte. Kick-Off, Deep Dives, Leadership Lab und Boxenstopps wechseln sich ab, dazwischen arbeitet jede Führungskraft am eigenen Fall. Wie eine Journey abläuft, steht weiter unten.
Wenn aus einzelnen Journeys ein dauerhaftes Angebot werden soll, bauen wir gemeinsam mit Euch eine Leadership Academy: mehrere aufeinander abgestimmte Journeys, ein Curriculum, ein Kohortenplan und Menschen bei Euch, die den Betrieb übernehmen. Was dazugehört, beschreiben wir unten — ausführlich auf der Seite zu Leadership Journey und Academy.
Daneben: die Future Leadership Bootcamps. Vier Tage am Stück als Führungsteam — einzeln buchbar oder als Auftakt einer Journey. Mehr dazu.
Wir kommen nicht mit einem fertigen Programm. Vor jedem Format klären wir, was bei Euch los ist, wer beteiligt ist und was sich konkret ändern soll.
In der Arbeit selbst sind wir eher unbequem als gefällig. Wir fragen nach, wenn ein Vorsatz zu vage klingt, und wir halten fest, wer bis wann was tut. Das ist der Teil, der über Wirkung entscheidet.
Und wir übernehmen nichts, was Ihr selbst tun müsst. Führung lässt sich nicht auslagern, auch nicht an eine gute Begleitung.
Die Leadership Journey ist unsere begleitete Lernreise zu einem Thema. Eine feste Kohorte von acht bis zwölf Führungskräften arbeitet über mehrere Wochen daran — nicht in einem Block, sondern in Etappen, zwischen denen im Alltag ausprobiert wird.
Typische Themen sind Kommunikation, Resilienz und Selbstführung, Ziele und Umsetzung, KI und Führung oder der Umgang mit Konflikten. Welches Thema den Anfang macht, entscheidet Ihr — am besten nach einer Standortbestimmung.
Ein gutes Zweitagestraining erzeugt Einsicht. Das Problem beginnt danach, weil Einsicht ohne Wiederholung verblasst. Die Journey dreht das Verhältnis um: Wenig Input, viel Anwendung, verteilt über Wochen.
Drei Dinge machen den Unterschied. Erstens die Arbeit am eigenen Fall über einen längeren Zeitraum, sodass Du siehst, was Deine Veränderung tatsächlich bewirkt. Zweitens die feste Gruppe: Nach dem dritten Termin kennen sich die Teilnehmenden gut genug, um sich unangenehme Fragen zu stellen.
Drittens die kurzen Wiedervorlagen. Wer weiß, dass in zwei Wochen ein Boxenstopp ansteht, an dem der eigene Fortschritt zur Sprache kommt, verschiebt das Gespräch mit dem schwierigen Mitarbeiter seltener.
Ablauf, Themen und Rahmenbedingungen im Detail stehen auf der Seite zu Leadership Journey und Academy.
Eine Journey erreicht eine Kohorte. Wenn Führungsentwicklung für alle Führungskräfte planbar werden soll, braucht es mehr als eine Reihe guter Termine: einen roten Faden über die Themen, einen Kohortenplan, Material, das ohne uns funktioniert, und Menschen bei Euch, die das Ganze tragen.
Genau das bauen wir gemeinsam mit Euch auf. Wir bringen die Struktur und die Formate mit, Ihr bringt die Themen, die Menschen und den Rahmen. Am Anfang moderieren wir das meiste, am Ende möglichst wenig.
Der Aufbau dauert typischerweise mehrere Monate und beginnt fast immer mit einer Pilotkohorte. Was dort trägt, wird Standard; was nicht trägt, fliegt raus, bevor es im Programm festbetoniert wird.
Den vollständigen Aufbau — von der Standortbestimmung bis zum Rollout — beschreiben wir auf der Seite zu Leadership Journey und Academy.
Kein Teil der Stufenfolge, sondern ein eigenes Intensivformat.
Vier Tage, intensiv, für Führungsteams, die gemeinsam ein Führungsverständnis entwickeln wollen. Es geht um Eigenverantwortung, emotionale Intelligenz, High Performance und darum, wie Ihr als Team führt statt als Summe einzelner Führungskräfte.
Das Format lohnt sich, wenn Ihr nicht einzelne Kompetenzen nachschärfen, sondern eine gemeinsame Linie finden wollt. Vier zusammenhängende Tage geben dafür den Raum, den einzelne Halbtage nicht hergeben.
Gearbeitet wird mit Selbstreflexion, Gruppenübungen und Teamformaten. Der Aufbau bringt beides zusammen: die individuellen Stärken der Einzelnen und das, was Ihr als Kollektiv leisten könnt. Am Ende steht ein Führungsverständnis, das Ihr selbst formuliert habt, samt Vereinbarungen, wie Ihr es im Alltag haltet.
Ablauf, Inhalte und Voraussetzungen stehen auf der Seite zu den Future Leadership Bootcamps.
Nicht jedes Thema gehört ins Team. Manchmal geht es um eine Rolle, die neu ist, um einen Konflikt, der sich festgefahren hat, oder um die Frage, wie Du selbst führen willst. Dafür gibt es das Leadership Coaching: einzelne Termine, vertraulich, mit einem klaren Anliegen.
Coaching lässt sich gut mit den Gruppenformaten kombinieren. Viele Führungskräfte nehmen sich während einer Journey zusätzlich zwei oder drei Termine für ihren eigenen Fall — das ist der Ort, an dem die Dinge besprochen werden, die in der Gruppe nicht auf den Tisch kommen.
Wie ein Coaching bei uns abläuft, für wen es passt und wann eher nicht, steht auf der Seite zum Leadership Coaching.
Drei Seiten mit Ablauf, Rahmen und Beispielen — damit Du vor einem Gespräch weißt, worüber wir reden.
Stufe 1 und 2 im Detail: die Journey für ein Thema und der Aufbau einer eigenen Academy.
Zu Journey und Academy
Vier intensive Tage als Führungsteam: Eigenverantwortung, Entscheidungen, Zusammenarbeit unter Druck.
Zu den Bootcamps
Einzelbegleitung für Deine Rolle, Deine Themen — vertraulich und mit klarem Anliegen.
Zum CoachingNeben den begleiteten Formaten bieten wir sechs Leadership Trainings an, die sich einzeln buchen lassen. Sie reichen vom eintägigen Setup für Führungsteams bis zum viertägigen Future Leadership Bootcamp und decken die Themen ab, die uns in der Arbeit mit Führungsteams am häufigsten begegnen.
Ein Training ist der richtige Einstieg, wenn Ihr ein klar umrissenes Thema habt und eine gemeinsame Grundlage schaffen wollt. Geht es dagegen um Verhaltensänderung über Wochen, ist die Leadership Journey der passendere Weg. Wir sagen Dir im Gespräch, was aus unserer Sicht besser trägt.
Trainings lassen sich auch kombinieren. Häufig startet ein Führungsteam mit dem Setup, arbeitet danach ein halbes Jahr im Alltag damit und holt sich anschließend gezielt ein zweites Format dazu. Diese Reihenfolge funktioniert oft besser als ein großes Programm am Stück, weil die Zeit dazwischen zeigt, was wirklich hängen geblieben ist.
Alle sechs Trainings mit Inhalten, Dauer und Terminen findest Du im Trainingsbereich unter Leadership Trainings.
Zu den Leadership TrainingsAm Anfang steht ein Telefonat von rund dreißig Minuten. Du erzählst, was bei Euch los ist, wir fragen nach und ordnen ein, was wir dazu beitragen können und was nicht.
Danach bekommst Du eine schriftliche Einschätzung mit einem Vorschlag, wo ein Einstieg sinnvoll wäre. Wenn Du das intern besprechen willst, nimm Dir die Zeit. Wir rufen nicht wöchentlich hinterher.
Falls sich zeigt, dass wir nicht die Richtigen sind, sagen wir es. Das kommt vor und ist für beide Seiten die bessere Auskunft als ein Angebot, das niemand braucht.
Nein. Sie hilft, wenn das Bild der Lage im Führungsteam auseinandergeht. Wenn Ihr wisst, woran Ihr arbeiten wollt, könnt Ihr direkt einsteigen.
Sie erstreckt sich über mehrere Wochen, mit gemeinsamen Terminen und Selbstlernphasen dazwischen. Die genaue Taktung stimmen wir auf Euren Rhythmus ab, damit die Termine im Alltag realistisch bleiben.
Klein genug, dass jede und jeder mit dem eigenen Fall zum Zug kommt. Bei den Journey-Formaten ist die Kohorte fest, weil die Fallarbeit auf Vertrauen angewiesen ist.
Ja, im Rahmen der Journey-Formate. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt aber auf Führungsteams, weil sich viele Themen erst dort lösen lassen.
Beides ist möglich. Der On-Site-Pulse setzt Präsenz bei Euch voraus, weil es um die Beobachtung realer Führungssituationen geht. Boxenstopps laufen meist digital.
Das hängt vom Format, der Gruppengröße und dem Umfang der Begleitung ab. Wir nennen Dir die Konditionen im Gespräch, sobald klar ist, worum es geht.