In einem Barcamp bestimmen die Teilnehmenden selbst, worüber gesprochen wird. Ein Culture Camp nutzt dieses Prinzip für die Kulturarbeit. Beides sind starke Formate, um viele Menschen zu beteiligen – diese Anleitung zeigt, wie Ihr sie aufsetzt.
Ein Barcamp hat keine vorab festgelegte Agenda: Zu Beginn schlagen die Teilnehmenden Sessions vor, daraus entsteht der Plan für den Tag. Ein Culture Camp gibt dafür ein Rahmenthema vor – Eure Kultur – und sorgt dafür, dass die Ergebnisse in den Kulturprozess zurückfließen. Entscheidend ist, dass sichtbar etwas daraus folgt.
Barcamps sind aus der Technologieszene bekannt und werden oft als Unkonferenz bezeichnet. Statt Vorträgen vom Podium gibt es Sessions, die die Teilnehmenden selbst anbieten: Diskussionen, Fragen, Erfahrungsberichte, Workshops.
Für Unternehmen ist das Format so wertvoll, weil es die üblichen Rollen aufbricht. Die Auszubildende kann eine Session anbieten, in der die Geschäftsführung mitdiskutiert. Themen kommen auf den Tisch, die in keinem Meeting Platz hätten.
Ein Culture Camp nutzt das Barcamp-Prinzip gezielt für die Kulturarbeit. Das Rahmenthema ist Eure Kultur – etwa entlang der Ergebnisse einer Kulturanalyse oder der Werte aus einem Werte-Prozess.
Formate, die sich für einzelne Sessions eignen, beschreibt unser Werkzeug Liberating Structures im Bereich Agiles Arbeiten.
Ein Veranstaltungsformat ohne vorab festgelegte Agenda. Die Teilnehmenden schlagen zu Beginn selbst Themen vor, aus denen der Plan für den Tag entsteht. Es wird deshalb oft als Unkonferenz bezeichnet.
Ein Barcamp mit dem Rahmenthema Unternehmenskultur. Es beteiligt viele Menschen an der Kulturarbeit und sorgt dafür, dass ihre Beiträge in den Kulturprozess zurückfließen.
Das Format funktioniert ab etwa zwanzig Personen und skaliert gut bis in den dreistelligen Bereich, wenn genügend Räume zur Verfügung stehen.
Ja, mit Breakout-Räumen und einem digitalen Sessionplan. Das Gespräch zwischen den Sessions, das vor Ort oft das Wertvollste ist, lässt sich online allerdings schwer ersetzen.
Wir richten Barcamps und Culture Camps für Euch aus – von der Vorbereitung über die Moderation bis zur Nachbereitung, damit aus den Ideen etwas wird.
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