Werte-Prozess

Werte, die viele gemeinsam erarbeitet haben, tragen. Werte, die verkündet werden, bleiben Papier. Im Werte-Prozess erarbeiten wir mit wechselnden Gruppen aus Eurem Unternehmen Werte, die jeder erklären kann.

Für wen das Angebot passt

Der Werte-Prozess passt, wenn Ihr

  • zum ersten Mal Unternehmenswerte formulieren wollt,
  • bestehende Werte habt, die im Alltag niemand lebt,
  • nach einer Fusion oder einem Generationswechsel eine gemeinsame Basis braucht,
  • Eure Werte nicht nur formulieren, sondern auch in Verhalten übersetzen wollt.
Karten mit Stichworten an einer Pinnwand, gesammelt von Workshop-Teilnehmenden

Was Ihr bekommt

  • Eine Analyse der gelebten Werte: Was zeigt sich heute in Entscheidungen, im Umgang miteinander und in den Geschichten, die man sich erzählt?
  • Eine Workshopreihe mit wechselnden, gemischten Gruppen aus allen Ebenen und Bereichen
  • Einen Einstieg über Geschichten aus dem Alltag statt über Wunschbegriffe
  • Ein Kernteam aus Eurem Unternehmen, das wir zwischen den Runden begleiten
  • Die Übersetzung jedes Werts in ein Prinzip und beobachtbares Verhalten
  • Begleitung der Umsetzung – von Webseite, Poster, Armband oder Heft bis zu Ritualen wie Werte-Woche oder Werte-Feedback im Mitarbeitergespräch

So läuft es ab

1. Gelebte Werte erheben

Bevor neue Werte entstehen, schauen wir in die Organisation: Welche Werte werden heute tatsächlich gelebt – in Entscheidungen, im Umgang miteinander, in Geschichten?

2. Geschichten

Die erste Workshoprunde sammelt Erlebnisse: Wann wart Ihr stolz auf dieses Unternehmen, wann nicht?

3. Verdichten

Aus den Geschichten und der Analyse entstehen Wertekandidaten mit einer kurzen Erklärung.

4. Auswählen

Wechselnde Gruppen schärfen und reduzieren auf drei bis fünf Werte.

5. Übersetzen

Jeder Wert bekommt ein Prinzip und beobachtbares Verhalten.

6. Umsetzen

Die Werte werden sichtbar – grafisch als Webseite, Poster, Armbänder oder Heft – und bekommen Rituale: eine Werte-Woche, Werte-Feedback im Mitarbeitergespräch oder einen Wertecheck bei wichtigen Entscheidungen.

Format und Umfang

Der Werte-Prozess beginnt mit einem Blick auf die gelebten Werte in Eurer Organisation. Darauf folgen vier bis fünf Workshops über mehrere Wochen, damit zwischen den Runden Zeit zum Verdichten und Rückspielen bleibt. Zum Abschluss begleiten wir die Umsetzung: grafisch, etwa als Webseite, Poster, Armbänder oder Heft, und in Ritualen wie einer Werte-Woche, Werte-Feedback im Mitarbeitergespräch oder einem Wertecheck bei Entscheidungen.

Das Ergebnis

  • Drei bis fünf Werte mit klarer Bedeutung
  • Prinzipien und Verhaltensanker zu jedem Wert
  • Die Geschichten, aus denen die Werte entstanden sind – als Material für die Kommunikation
  • Viele Beteiligte, die die Werte mittragen
  • Materialien und Rituale, die die Werte im Alltag sichtbar machen

Passt gut zusammen mit

Viele Unternehmen kombinieren dieses Angebot mit anderen. Diese Verbindungen haben sich bewährt:

Selbst ausprobieren?

Wie ein Werte-Prozess abläuft, beschreibt unser Werkzeug Werte-Prozess im Toolkit.

Häufige Fragen

Wie viele Menschen können beteiligt werden?

Viele. Durch die wechselnden Gruppen können auch in größeren Organisationen Menschen aus allen Bereichen mitarbeiten. Nicht jede Person muss an jeder Runde teilnehmen.

Muss die Geschäftsführung dabei sein?

Ja, in mindestens einer Runde als Teil einer Gruppe. Werte, an denen die Geschäftsführung nicht mitgearbeitet hat, kann sie später kaum glaubwürdig vertreten.

Was, wenn wir schon Werte haben?

Dann prüfen wir zuerst, welche gelebt werden und welche nicht. Oft ist Schärfen und Übersetzen sinnvoller als Neuerfinden.

Wie verhindern wir, dass die Werte auf dem Plakat enden?

Mit der Übersetzung in Verhalten, einem Blick auf die Strukturen und einem ersten sichtbaren Schritt direkt nach dem Prozess.

Lasst uns sprechen

In einem ersten Gespräch klären wir, wo Ihr steht, was Ihr erreichen wollt und wie das Angebot zu Euch passt – unverbindlich. Alle Angebote im Überblick findet Ihr in unserer Kulturberatung.

Mit Sven über den Werte-Prozess sprechen