KI im Arbeitsalltag — vom Ausprobieren zum produktiven Arbeiten

Ein Praxistag mit ChatGPT, Claude und Microsoft 365 Copilot
Du hast KI probiert, es war ganz nett, und dann ist es wieder eingeschlafen. An diesem Tag gehst du den Schritt dahinter: eigene Aufgaben, drei Werkzeuge im direkten Vergleich, und am Abend ein Plan, der die nächsten dreißig Tage trägt.
Termin: Donnerstag, 25. Februar 2027 · Leipzig-Plagwitz · maximal 12 Personen
890 EUR zzgl. MwSt. · Early Bird bis 31.12.2026: 740 EUR zzgl. MwSt.

Platz verbindlich buchen

Early Bird bis 31.12.2026: 740 EUR zzgl. MwSt.

Termin: Donnerstag, 25. Februar 2027
9:00 bis 17:00 Uhr · Leipzig-Plagwitz
maximal 12 Personen

Werkzeuge: ChatGPT, Claude und Microsoft 365 Copilot

Fragen zum Praxistag: hello@newworkhub.de

Du hast es probiert. Es war okay. Mehr nicht.

Die meisten Menschen, die mit KI unzufrieden sind, benutzen sie falsch — und das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine gute Nachricht. Denn es liegt fast nie am Werkzeug.

Drei Muster begegnen uns in jedem Unternehmen. Erstens: Es wird nach einem Ergebnis gefragt, statt eine Situation zu beschreiben. „Schreib mir eine Mail an einen Kunden" liefert, was man verdient. Zweitens: Es wird ein Werkzeug für alles benutzt, weil man nur eines kennt. Drittens: Es wird beim ersten brauchbaren Ergebnis aufgehört, statt nachzufassen.

Dieser Tag setzt genau dort an. Er ist kein Einstiegskurs — wer noch nie einen Prompt geschrieben hat, ist hier zu früh. Er ist der zweite Schritt für die, die über das Ausprobieren hinauskommen wollen.

Was du am Abend sicher kannst

Prompts bauen, die tragen

Du kennst die vier Bestandteile, die in fast jedem schwachen Prompt fehlen, und hast sechs eigene Bausteine gebaut, die du wiederverwenden kannst — statt jedes Mal neu zu formulieren.

Das richtige Werkzeug wählen

Du hast dieselbe Aufgabe durch drei Modelle laufen lassen und weißt, woran die Unterschiede liegen. Daraus wird eine Faustregel, die auch dann noch gilt, wenn die nächste Version kommt.

Grenzen kennen und weitergeben

Du weißt, was nicht hineingehört, wie man ein Ergebnis prüft, ohne die Arbeit zweimal zu machen, und wie du das im Team weitergibst, ohne ein Schulungsprojekt daraus zu machen.

Der Ablauf des Tages

Ein Tag, vier Arbeitsblöcke, viel eigene Hände am Werkzeug. Die Gewichtung richtet sich nach der Standortbestimmung am Morgen — die Gruppe entscheidet mit, wo vertieft wird.

Vormittag

9:00 – 9:30 · Ankommen und Standortbestimmung
Was hast du bisher versucht, was hat funktioniert, wo hat es aufgehört? Daraus entsteht die Themenlandkarte des Tages.

9:30 – 10:45 · Drei Modelle an einer Aufgabe
Dieselbe Aufgabe durch ChatGPT, Claude und Copilot. Nicht um einen Sieger zu küren, sondern um zu sehen, woran die Unterschiede liegen: Kontextlänge, Zugriff auf Unternehmensdaten, Umgang mit Unsicherheit, Textqualität.

11:00 – 12:30 · Prompting, das trägt
Der Kern des Tages. Warum die meisten Prompts scheitern. Die vier Bestandteile, die fast immer fehlen: Rolle, Kontext, Format, Abbruchkriterium. Vom Einzelprompt zum wiederverwendbaren Baustein.

12:30 – 13:30 · Mittagspause

Nachmittag

13:30 – 15:00 · Der eigene Anwendungsfall
Arbeitsphase an den mitgebrachten Aufgaben, zu zweit, mit Begleitung. Ziel ist ein Ergebnis, das am Montag verwendbar ist. Danach eine kurze Runde — der Transfer entsteht beim Zusehen, wie andere es gelöst haben.

15:15 – 16:15 · Grenzen, Prüfen, Spielregeln
Was nicht hineingehört und warum. Wie man Ergebnisse prüft, ohne die Arbeit zweimal zu machen. Was die KI-Kompetenzpflicht organisatorisch bedeutet und was ihr mit eurer IT klären solltet.

16:15 – 17:00 · Die nächsten 30 Tage
Jede Person schreibt einen konkreten Plan: drei Aufgaben, die ab morgen anders laufen, und ein Datum, an dem sie nachsieht, ob es geklappt hat.

Das nimmst du mit

  • Eine eigene Prompt-Bibliothek mit mindestens sechs erprobten Bausteinen
  • Mindestens einen gelösten Fall aus deinem echten Arbeitsalltag
  • Eine Faustregel, welches Werkzeug für welche Art Aufgabe taugt
  • Einen 30-Tage-Plan auf einer Seite
  • Die Spielregeln-Checkliste zum Mitnehmen ins Team
  • Eine Teilnahmebescheinigung mit Inhalten und Stundenumfang

Was du mitbringst: einen eigenen Laptop, Zugang zu mindestens einem der drei Werkzeuge und mindestens eine konkrete Aufgabe aus deinem Alltag. Wer keinen Zugang hat, bekommt für den Tag einen gestellt.

Passt der Tag zu dir?

Ja, wenn…

  • du KI schon benutzt hast und merkst, dass mehr drin wäre
  • deine Ergebnisse brauchbar sind, aber nie so, dass du sie direkt verwenden kannst
  • ihr Copilot-Lizenzen habt und keiner so recht weiß, wofür
  • du dich nicht traust, echte Daten einzugeben, und wissen willst, wo die Grenze liegt
  • du Führungskraft bist und entscheiden musst, was ihr künftig anders macht

Eher nicht, wenn…

  • du noch nie einen Prompt geschrieben hast — dann ist der Tag zu schnell. Starte mit den Copilot Lernnuggets.
  • du bereits eigene Agents baust — dann ist er zu langsam. Für dich ist Stufe 2 des KI-Führerscheins gedacht.
  • ihr zuerst eine Richtungsentscheidung braucht statt Anwenderkompetenz — dafür gibt es den KI Strategie-Workshop.
  • ihr ein ganzes Team schulen wollt — inhouse ist dann günstiger und passgenauer. Sprecht uns an.

Platz verbindlich buchen

Donnerstag, 25. Februar 2027 in Leipzig

  • Dauer: 1 Tag, 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Ort: Leipzig-Plagwitz, in der wunderbar
  • Trainer: Robert Janus
  • Teilnehmeranzahl: max. 12, Mindestteilnehmerzahl 6
  • Enthalten: Tagesverpflegung, Material, Teilnahmebescheinigung

Preis und Buchung

  • Preis: 890 EUR zzgl. MwSt.
  • Early Bird bis 31.12.2026: 740 EUR zzgl. MwSt.
  • Zweite Person aus demselben Unternehmen: 15 % Rabatt

Verbindliche Buchung

Mit dem Absenden des Formulars buchst du verbindlich und kostenpflichtig einen Platz für den KI-Praxistag am 25. Februar 2027. Direkt danach melden wir uns bei dir und fragen die Rechnungsdaten sowie die organisatorischen Details ab. Kostenfreie Stornierung bis vier Wochen vor dem Termin; danach wird die Hälfte fällig, ab einer Woche vorher der volle Betrag. Eine Ersatzperson kannst du jederzeit benennen. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, sagen wir spätestens drei Wochen vorher ab und erstatten vollständig.

Buchungsformular

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse?

Ja, ein bisschen. Du solltest ChatGPT, Claude oder Copilot schon einmal benutzt haben — es reicht völlig, wenn du damit gelegentlich Texte formulierst oder etwas zusammenfassen lässt. Wer noch gar nichts gemacht hat, kommt am Nachmittag nicht mit. Melde dich im Zweifel kurz, dann klären wir das in fünf Minuten am Telefon.

Welche Werkzeuge brauche ich und was kosten die?

Wir arbeiten mit ChatGPT, Claude und Microsoft 365 Copilot. Ein Zugang zu einem davon reicht für die Teilnahme. Wer keinen hat, bekommt für den Tag einen gestellt. Die kostenlosen Varianten von ChatGPT und Claude genügen für die meisten Übungen; bei Copilot braucht es eine Unternehmenslizenz, weil der Zugriff auf eure eigenen Daten das Entscheidende ist.

Warum drei Werkzeuge und nicht eines richtig?

Weil die wichtigste Kompetenz nicht die Bedienung ist, sondern die Auswahl. Wer drei Modelle am selben Fall gesehen hat, erkennt den Unterschied zwischen „das Werkzeug kann es nicht" und „ich habe falsch gefragt". Diese Unterscheidung bleibt, auch wenn alle drei in einem Jahr anders heißen.

Ist das ein Einstiegskurs?

Nein, und das ist Absicht. Einstiegskurse gibt es viele. Dieser Tag richtet sich an die Gruppe dazwischen: erste Erfahrung vorhanden, produktive Nutzung noch nicht. Für den echten Einstieg empfehlen wir die modularen Copilot-Lernnuggets.

Wie groß ist die Gruppe?

Maximal zwölf Personen. Am Nachmittag arbeiten alle an eigenen Aufgaben, und das funktioniert nur, wenn wir an jeden Tisch kommen. Ab sechs Anmeldungen findet der Tag statt.

Lohnt es sich, zu zweit zu kommen?

Sehr. Wer zu zweit kommt, hat am Montag jemanden, mit dem er darüber reden kann — das ist der häufigste Grund, warum etwas hängenbleibt oder eben nicht. Für die zweite Person aus demselben Unternehmen gibt es 15 Prozent Rabatt.

Können wir den Tag auch inhouse bekommen?

Ja, und ab etwa acht Personen ist das meistens die bessere Wahl: Wir arbeiten dann durchgehend mit euren Beispielen, euren Daten und eurer Werkzeuglandschaft. Sprecht uns an, dann rechnen wir beides gegeneinander.

Was passiert, wenn der Termin ausgebucht ist?

Dann setzen wir dich auf die Warteliste und sagen Bescheid, sobald ein Platz frei wird oder der nächste Termin steht. Geplant ist, den Tag mehrmals im Jahr anzubieten.

Erfüllen wir damit die KI-Kompetenzpflicht aus der KI-Verordnung?

Nicht automatisch. Die Verordnung verlangt angemessene Maßnahmen, schreibt aber kein Format vor. Die Teilnahmebescheinigung mit Inhalten und Stundenumfang ist ein belastbarer Beleg dafür, dass etwas getan wurde. Ob das in eurem Fall ausreicht, hängt davon ab, wie ihr KI einsetzt — das gehört zu euren Jurist:innen, nicht zu uns.