Dessau-Roßlau vereint drei Dinge, die selten zusammenkommen: Industrietradition, eine Bundesbehörde und das Erbe des Bauhauses. Für KI heißt das vor allem eines – hier sitzen sehr unterschiedliche Organisationen mit sehr unterschiedlichen Spielräumen.
Zu unseren KI-TrainingsDie Stadt hat eine lange industrielle Geschichte im Maschinen- und Fahrzeugbau, aus der ein Mittelstand aus Zulieferern und Dienstleistern hervorgegangen ist. Dazu kommen Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit mehreren Trägern in der Region.
Mit dem Umweltbundesamt hat Dessau eine Bundesbehörde am Standort – und damit einen Arbeitgeber, für den beim Thema KI ganz andere Regeln gelten als für einen Handwerksbetrieb zwei Straßen weiter.
Für uns ist das eine typische Konstellation in Sachsen-Anhalt: kurze Wege, überschaubare Größen, und Organisationen, die ihre Digitalisierung nebenbei stemmen müssen, weil niemand dafür freigestellt ist.
Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.
Die meisten Organisationen in Dessau-Roßlau sind zu klein für eine eigene IT-Abteilung und zu groß, um nichts zu regeln. Genau in dieser Lücke entsteht der häufigste Fehler: Es passiert gar nichts, weil niemand zuständig ist.
Was hilft, ist unspektakulär: eine benannte Person, die über neue Werkzeuge entscheidet, und ein Kanal, auf dem Fragen und Fehler landen dürfen. Das kann die Bürokraft sein, die Assistenz der Geschäftsführung oder jemand aus der Verwaltung mit Interesse am Thema. Es muss keine IT-Fachkraft sein.
Der zweite Punkt betrifft die Reihenfolge. In kleinen Organisationen empfehlen wir, mit einer Aufgabe anzufangen, die ohnehin diese Woche ansteht – nicht mit einer Evaluation. Wenn es hilft, merkt man es sofort. Wenn nicht, hat es zwanzig Minuten gekostet.
Die Spannbreite ist groß – entsprechend unterschiedlich fällt der Einstieg aus:
Für Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt ist Digital Innovation der Investitionsbank relevant: bis zu 50 Prozent Zuschuss, maximal 70.000 Euro für investive Vorhaben. Details auf KI-Förderung in Sachsen-Anhalt.
INQA-Coaching ist ein Bundesprogramm – bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Wir sind seit 2023 autorisierter INQA-Coach. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.
Ja. Knapp eine Stunde von Barleben über die A14 und B184. Für Inhouse-Termine in Sachsen-Anhalt fällt keine Anreisepauschale an.
Nein, das ist der Normalfall bei unseren Kundinnen und Kunden. Für die Anwendungsfälle, mit denen wir starten, braucht es keine IT-Abteilung – sondern eine benannte Person, die das Thema verbindlich betreut. Das kann die Bürokraft sein.
Ja, deutlich strengere. Vergaberecht, Vorgaben zur Schriftgutverwaltung, Personalvertretung und der EU AI Act kommen hinzu. Deshalb gibt es dafür eine eigene Seite – und wir mischen Verwaltung und Betriebe nicht in dieselbe Trainingsgruppe.
Ab etwa sechs Personen rechnet sich ein Inhouse-Termin gegenüber Einzelbuchungen. Nach oben liegt die Grenze bei zwölf. Kleinere Organisationen schließen sich manchmal zusammen – das lässt sich einrichten.
Für investive Vorhaben Digital Innovation der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, für begleitete Veränderung INQA-Coaching. Für dasselbe Vorhaben gilt: ein Programm, nicht zwei.
Nicht die ganze Belegschaft auf einmal. Beginnt mit den Rollen, bei denen viel geschrieben und gelesen wird – Verwaltung, Vertrieb, Leitung. Wenn dort der Nutzen sichtbar wird, kommt der Rest von selbst.
Ja, das lässt sich einrichten. Bis zwölf Personen aus mehreren Häusern funktioniert gut, solange die Ausgangslage vergleichbar ist. Verwaltung und Betriebe mischen wir allerdings nicht.
Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenStand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.