Was kosten Eure KI-Lizenzen – und ab wann tragen sie sich?
Die Frage „Lohnt sich das?" wird meist zu spät gestellt und zu ungenau beantwortet. Der Rechner stellt die monatlichen Lizenzkosten dem Wert der eingesparten Arbeitszeit gegenüber und zeigt die Zahl, auf die es wirklich ankommt.
Der Vollkostensatz ist nicht der Stundenlohn. Rechnet mit Gehalt plus Arbeitgeberanteil, Arbeitsplatz und Overhead. In vielen mittelständischen Unternehmen liegt er zwischen 55 und 90 Euro.
Die Break-even-Zahl ist die ehrlichste Angabe. Sie sagt, wie viele Minuten eine Person pro Woche einsparen muss, damit sich ihre Lizenz rechnet. Bei üblichen Sätzen sind das erstaunlich wenige. Das verschiebt die Frage: Nicht die Lizenz ist das Risiko, sondern eine Einführung, die niemand begleitet.
Der Einführungsaufwand wird regelmäßig unterschätzt. Rechnet die interne Zeit mit: Auswahl, Abstimmung, Schulung, die ersten Wochen mit Rückfragen. Dieser Posten entscheidet über Erfolg oder Versanden.
Eingesparte Zeit wird nur dann zu Geld, wenn sie auch anders genutzt wird. Zehn Minuten, die im Tagesrauschen verpuffen, stehen in keiner Bilanz.
Nehmt die Zahlen als Größenordnung für eine Entscheidung – nicht als Renditeversprechen.
Wenn die Rechnung aufgeht, ist die nächste Frage nicht „welches Werkzeug", sondern „welcher Anwendungsfall zuerst". Der KI-Reifegrad-Check zeigt in fünf Minuten, ob die Grundlagen dafür stehen.
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