KI-Kostenrechner

Was kosten Eure KI-Lizenzen – und ab wann tragen sie sich?

Die Frage „Lohnt sich das?" wird meist zu spät gestellt und zu ungenau beantwortet. Der Rechner stellt die monatlichen Lizenzkosten dem Wert der eingesparten Arbeitszeit gegenüber und zeigt die Zahl, auf die es wirklich ankommt.

Lizenzkosten pro Monat–
Wert der eingesparten Zeit pro Monat–
Differenz pro Monat–
Einführungsaufwand amortisiert nach–
Damit sich die Lizenz allein trägt, genügen–eingesparte Minuten pro Person und Woche.

Wie Ihr die Zahlen lest

Der Vollkostensatz ist nicht der Stundenlohn. Rechnet mit Gehalt plus Arbeitgeberanteil, Arbeitsplatz und Overhead. In vielen mittelständischen Unternehmen liegt er zwischen 55 und 90 Euro.

Die Break-even-Zahl ist die ehrlichste Angabe. Sie sagt, wie viele Minuten eine Person pro Woche einsparen muss, damit sich ihre Lizenz rechnet. Bei üblichen Sätzen sind das erstaunlich wenige. Das verschiebt die Frage: Nicht die Lizenz ist das Risiko, sondern eine Einführung, die niemand begleitet.

Der Einführungsaufwand wird regelmäßig unterschätzt. Rechnet die interne Zeit mit: Auswahl, Abstimmung, Schulung, die ersten Wochen mit Rückfragen. Dieser Posten entscheidet über Erfolg oder Versanden.

Ehrlich bleiben

Eingesparte Zeit wird nur dann zu Geld, wenn sie auch anders genutzt wird. Zehn Minuten, die im Tagesrauschen verpuffen, stehen in keiner Bilanz.

Nehmt die Zahlen als Größenordnung für eine Entscheidung – nicht als Renditeversprechen.

Was der Rechner nicht abbildet

  • Qualitätsgewinne. Bessere Angebote oder klarere Protokolle wirken sich aus, lassen sich aber nicht seriös in Minuten umrechnen.
  • Prüfaufwand. Wo Ergebnisse kontrolliert werden müssen, fließt ein Teil der gesparten Zeit zurück. Zieht ihn bei der Zeitangabe gleich ab.
  • Ungleiche Verteilung. Der Durchschnitt verdeckt, dass ein Teil des Teams stark profitiert und ein anderer gar nicht. Das ist ein Führungsthema, kein Rechenthema: KI und Führung
  • Risikokosten. Ein Fehler, der nach außen geht, kann teurer sein als die Jahreslizenz. Welche Anwendungsfälle das betrifft, klärt die Use-Case-Bewertung

Bevor Ihr investiert

Wenn die Rechnung aufgeht, ist die nächste Frage nicht „welches Werkzeug", sondern „welcher Anwendungsfall zuerst". Der KI-Reifegrad-Check zeigt in fünf Minuten, ob die Grundlagen dafür stehen.

Zum KI-Reifegrad-Check