OKR beantworten die Frage, was in den nächsten drei Monaten anders werden soll. Sie beantworten nicht, warum ausgerechnet das wichtig ist. Diese Antwort liegt eine Ebene darüber — bei Purpose, Vision, Mission und den strategischen Zielen. Dieser Abschnitt klärt die Begriffe und zeigt, wie Ihr zu ihnen kommt.
Die häufigste Rückmeldung nach dem ersten Jahr mit OKR lautet nicht „die Methode funktioniert nicht“, sondern: „Wir haben viel geschafft, aber es fühlt sich nicht nach Fortschritt an.“ Dahinter steckt fast immer dasselbe — die Sets waren sauber formuliert, aber niemand konnte sagen, worauf sie zusammen einzahlen.
Das ist kein Methodenproblem. OKR setzen eine Richtung voraus, sie erzeugen keine. Wo die Richtung fehlt, wird jedes Quartal neu darüber gestritten, was wichtig ist — und das kostet mehr Zeit als die Planung selbst.
Was die Begriffe jeweils leisten, welche Frage jeder beantwortet, und warum Kennzahlen nicht dazugehören. Dazu Werte, Leitbild und die Ebene der strategischen Ziele. Zur Übersicht der Begriffe
Ein Vorgehen in fünf Schritten, die Leitfragen dazu, und die vier Fallen, die Purpose-Prozesse teuer machen. Zum Vorgehen
Den Zeithorizont setzen, mehrere Zukünfte durchspielen, sich festlegen — und die Vision anschließend am Prüfraster messen. Zur Vision
Wie aus strategischen Zielen ein Quartalsset wird, wo der Unterschied zwischen Key Result und Initiative liegt, und warum Kaskadierung schiefgeht. Zum Übergang
Wenn Ihr unsicher seid, welche der Fragen bei Euch offen ist, hilft ein kurzer Selbsttest. Fragt drei Personen außerhalb der Leitung, wofür es Euer Unternehmen gibt und wohin es bis in fünf Jahren will.
Der Test dauert zehn Minuten und ist aussagekräftiger als jede Selbsteinschätzung der Leitungsrunde.
Im OKR Executive Workshop arbeiten Führungskreise an genau dieser Ebene: Richtung setzen, strategische Ziele auswählen, den Übergang in die Quartalsarbeit baün.
Zu unseren Trainings für Strategie und OKR