Weimar ist eine Stadt der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Bildung und des Tourismus – mit sehr vielen sehr kleinen Organisationen. Für KI ist das eine eigene Ausgangslage: viel Textarbeit, kaum Verwaltungsapparat, und eine berechtigte Sorge um die eigene Handschrift.
Zu unseren KI-TrainingsDie Klassik Stiftung, die Bauhaus-Universität und die Hochschule für Musik prägen den Standort ebenso wie ein dichtes Netz aus Kultureinrichtungen, Vereinen, Agenturen und touristischen Betrieben.
Charakteristisch sind die Größenordnungen: Viele Organisationen haben unter zehn Beschäftigte, arbeiten projektfinanziert und haben niemanden, der sich um Digitalisierung kümmern könnte. Gleichzeitig produzieren sie erhebliche Mengen Text – Anträge, Programme, Vermittlungsmaterial, Öffentlichkeitsarbeit.
Genau daraus ergibt sich der stärkste Anwendungsfall: Antragswesen und Berichtspflichten. Und genau dort ist auch die Sorge am kleinsten, dass KI etwas ersetzt, das den Kern der Arbeit ausmacht.
Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.
Antragswesen. Nicht, weil es das spannendste Thema wäre, sondern weil es die Arbeit ist, die in kulturellen und gemeinnützigen Organisationen am meisten Kapazität bindet und am wenigsten Freude macht.
Ein Projektantrag entsteht aus Material, das ohnehin vorliegt: Vorjahresbericht, Konzept, Zahlen aus der Verwaltung, Erfahrungen aus vergleichbaren Vorhaben. Daraus einen Entwurf zu bauen, der die Fragen des Zuwendungsgebers beantwortet, ist genau die Art von Aufgabe, bei der KI verlässlich hilft – Umformen statt Erfinden.
Und es ist der Anwendungsfall mit der geringsten Sorge im Team. Niemand befürchtet, dass Fördermittelanträge den Kern der Arbeit ausmachen. Genau deshalb entsteht hier Offenheit für den nächsten Schritt – während ein Einstieg über Vermittlungstexte oder Programmgestaltung sofort auf Widerstand stößt.
Die Organisationsformen ähneln sich stärker als die Inhalte:
Thüringen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Thüringer Aufbaubank. Eine Einordnung der Programmarten steht auf Förderprogramme für KI im Mittelstand.
INQA-Coaching ist ein Bundesprogramm – bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Wir sind seit 2023 autorisierter INQA-Coach. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.
Gerade dann. Das Verhältnis von Textaufkommen zu Personal ist in kleinen Organisationen am ungünstigsten. Zwei Lizenzen und ein kurzes Modul sind eine überschaubare Investition gegenüber dem, was an Kommunikationsarbeit liegenbleibt.
Nur, wenn ihr den ersten Entwurf ungeprüft übernehmt. Wer dem Werkzeug eigene Texte als Beispiel mitgibt und die konkreten Stellen selbst schreibt, behält die Handschrift. Das ist Übungssache und genau das, was wir in den Trainings machen.
Ja, bei entsprechendem Umfang. Rund zwei Stunden Anfahrt bedeuten, dass sich Online-Module meist besser rechnen – gerade bei kleinen Organisationen, die keine ganze Belegschaft freistellen können.
Den Entwurf ja, aus eurem eigenen Material: Vorjahresbericht, Projektskizze, Zahlen aus der Verwaltung. Die inhaltliche Verantwortung und die Richtigkeit der Angaben bleiben bei euch. Erfundene Zahlen fallen spätestens beim Verwendungsnachweis auf.
Thüringen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Thüringer Aufbaubank. INQA-Coaching ist als Bundesprogramm davon unabhängig möglich, sofern ihr die KMU-Kriterien erfüllt.
Das ist die häufigste ungelöste Frage. Prüfenswert sind Verwaltungskostenpauschalen und Projektbudgets. Fangt mit einer oder zwei Lizenzen an, statt für alle zu planen – die Frage stellt sich dann in anderer Größenordnung.
Nein, und dort sollte sie auch nicht ansetzen. Kulturelle Vermittlung lebt von Haltung und Handschrift. Der Nutzen liegt im Antrags- und Berichtswesen – also genau dort, wo niemand einen Verlust befürchtet.
Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenStand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.