Erfurt ist Landeshauptstadt, Logistikknoten und Mikroelektronikstandort in einem. Die Mischung sorgt dafür, dass hier zwei sehr verschiedene Welten dieselbe Frage stellen – aus völlig unterschiedlichen Gründen.
Zu unseren KI-TrainingsAls Landeshauptstadt konzentriert Erfurt Verwaltung: Landesbehörden, Stadtverwaltung, nachgeordnete Einrichtungen. Dort geht es um Textarbeit unter engen rechtlichen Bindungen.
Die Lage am Autobahnkreuz und die ICE-Anbindung haben Erfurt zu einem Logistikknoten gemacht. Dazu kommen Betriebe der Mikroelektronik und Optoelektronik sowie ein breiter Mittelstand aus Handwerk und Dienstleistung.
Für KI bedeutet das: In der Verwaltung ist die entscheidende Frage, wo die Grenze zwischen Formulierungshilfe und Entscheidung verläuft. In den Betrieben ist es die Frage, wo man ohne großes Projekt anfangen kann. Beide Fragen lassen sich beantworten – aber nicht mit derselben Antwort.
Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.
In Erfurt liegt es nahe, gemischte Runden zu bilden – Landesbehörde, Stadtverwaltung und Mittelstand sitzen dicht beieinander. In der Praxis funktioniert das schlecht.
Eine Sachbearbeiterin fragt: Wo verläuft die Grenze zwischen Formulierungshilfe und Entscheidung, und was schreibe ich in den Vermerk? Ein Handwerksmeister fragt: Wie komme ich abends schneller durch die Angebote? Beide Fragen sind berechtigt, beide brauchen Zeit – und wer beide gleichzeitig bedienen will, beantwortet keine richtig.
Deshalb arbeiten wir mit getrennten Durchläufen. Für Verwaltungen heißt das: erst die Frage klären, was zulässig ist, dann üben. Für Betriebe umgekehrt: erst am eigenen Fall arbeiten, die Spielregeln kommen danach. Beide Reihenfolgen sind richtig – nur eben nicht für dieselbe Gruppe.
Welcher Weg passt, hängt davon ab, aus welcher der beiden Welten ihr kommt:
Thüringen hat eigene Digitalisierungsprogramme mit anderen Sätzen und Antragswegen. Erste Adresse ist die Thüringer Aufbaubank. Welche Programmart zu welchem Vorhaben passt, steht auf Förderprogramme für KI im Mittelstand.
INQA-Coaching ist ein Bundesprogramm und nicht an ein Bundesland gebunden – wir arbeiten mit allen INQA-Beratungsstellen zusammen. Bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.
Ja, bei entsprechendem Umfang. Rund zwei Stunden Anfahrt bedeuten, dass sich ein einzelnes kurzes Modul vor Ort selten rechnet – deshalb empfehlen wir Online-Einheiten oder das Bündeln mehrerer Module an einem Tag.
Als Arbeitshilfe im verwaltungsinternen Bereich einiges, unter Beachtung von Datenschutz, Vergaberecht und den Anforderungen des EU AI Act. Nicht zulässig ist, Entscheidungen zu automatisieren, die Ermessensausübung oder Begründung erfordern. Die Bewertung für euren Fall gehört in eure Rechtsprüfung.
Wir raten davon ab, Verwaltung und Betriebe in eine Gruppe zu setzen. Die Fragen sind zu verschieden, und am Ende ist keine Seite zufrieden. Getrennte Durchläufe sind wirksamer.
Thüringen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Thüringer Aufbaubank. INQA-Coaching ist als Bundesprogramm davon unabhängig möglich.
Von 1,5 Stunden bis zu einem ganzen Tag, je nach Format. Für Behörden und Betriebe mit Schichtbetrieb haben sich kurze Module bewährt, die sich in den Dienstplan einfügen.
Mit einem eng umrissenen Feld: ein benannter Anwendungsfall, ein Amt, eine verantwortliche Person, keine personenbezogenen Daten, drei Monate Laufzeit. Das ist überschaubar genug, dass Datenschutz und Personalrat zustimmen können, ohne sich grundsätzlich festzulegen.
Ja. Der Engpass ist dort fast nie die Technik, sondern die Zuständigkeit: Viele können nein sagen, wenige dürfen ja sagen. Genau darauf ist unser Vorgehen ausgelegt.
Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenStand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.