Dresden ist der Standort in Mitteldeutschland, an dem KI am wenigsten Erklärung braucht – und an dem die Erwartungen entsprechend hoch sind. Wer hier über Künstliche Intelligenz spricht, redet mit Menschen, die Halbleiter herstellen.
Zu unseren KI-TrainingsDie Mikroelektronik prägt die Stadt: Halbleiterfertigung, Zulieferer, Forschung. Rund um das Netzwerk Silicon Saxony hat sich ein Cluster gebildet, das technologisch weit vorn ist – und in dem der Begriff KI seit Jahren nichts Neues bedeutet.
Daneben steht Dresden als Landeshauptstadt mit umfangreicher Verwaltung und als Wissenschaftsstandort mit der TU Dresden und mehreren außeruniversitären Instituten.
Für uns ergibt sich daraus eine ungewöhnliche Rolle. In hochtechnisierten Betrieben ist nicht die Technik das Thema, sondern die Organisation: Wer darf was nutzen, wie halten wir Qualität, wie gehen wir damit um, dass einzelne Teams viel weiter sind als andere. Das sind Führungs- und Kulturfragen, keine IT-Fragen.
Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.
In Betrieben mit hoher technischer Kompetenz erleben wir regelmäßig dieselbe Konstellation: Drei Teams arbeiten seit Monaten intensiv mit KI, drei andere gar nicht, und die Geschäftsführung weiß von beidem nichts Genaues.
Das ist kein Disziplinproblem, sondern die natürliche Folge fehlender Absprachen. Wer technisch versiert ist, probiert aus – und fragt nicht vorher um Erlaubnis. Das Ergebnis ist eine Kompetenzschere im eigenen Haus und im Zweifel Unternehmensdaten in Umgebungen, die niemand geprüft hat.
Was in solchen Häusern hilft, ist deshalb kein Grundlagentraining, sondern eine Bestandsaufnahme: Wer nutzt was wofür? Danach lassen sich Spielregeln formulieren, die an der Realität ansetzen statt an einer Vorstellung davon. Und danach lässt sich auch die Nachweispflicht aus Artikel 4 EU AI Act erfüllen – vorher nicht.
Anders als anderswo geht es hier selten um den Einstieg, sondern um Ordnung im Bestehenden:
Sachsen hat eigene Digitalisierungsprogramme mit anderen Sätzen und Antragswegen. Erste Adresse ist die Sächsische Aufbaubank. Eine Übersicht, welche Programmart zu welchem Vorhaben passt, steht auf Förderprogramme für KI im Mittelstand.
INQA-Coaching ist bundesweit möglich und nicht an ein Bundesland gebunden – wir arbeiten mit allen INQA-Beratungsstellen zusammen. Bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.
Für die Technik meist nicht. Für die Organisation regelmäßig schon. Der häufigste Befund in technisch starken Häusern: Einzelne sind sehr weit, es gibt keine gemeinsamen Spielregeln, und niemand weiß, welche Werkzeuge im Haus tatsächlich im Einsatz sind. Das ist ein Führungsthema.
Ja, bei entsprechendem Umfang. Rund 230 Kilometer bedeuten zweieinhalb Stunden Anfahrt – deshalb empfehlen wir hier entweder Online-Module oder das Bündeln mehrerer Einheiten an einem Präsenztag.
Dann geht es nicht um Einführung, sondern um Verankerung: gemeinsame Spielregeln, Qualitätssicherung, der Umgang mit der Kompetenzschere zwischen Teams – und die Nachweispflicht aus Artikel 4 EU AI Act, die auch für fortgeschrittene Häuser gilt.
Sobald KI Bestandteil eines Produkts wird, das ihr in Verkehr bringt, gelten Anbieterpflichten nach EU AI Act und je nach Anwendung Produktregulierung. Das ist ein anderes Thema als der Assistent im Büro und gehört mit eurer Rechtsabteilung geklärt.
Sachsen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Sächsische Aufbaubank. INQA-Coaching ist als Bundesprogramm unabhängig vom Bundesland möglich.
Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenStand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.