KI-Beratung und Trainings in Jena

Jena ist eine Stadt, in der Hochtechnologie und Mittelstand ungewöhnlich eng beieinanderliegen. Optik und Photonik prägen den Standort seit über hundert Jahren – und sorgen dafür, dass hier andere Fragen gestellt werden als anderswo.

Zu unseren KI-Trainings

Die Wirtschaftsstruktur vor Ort

Rund um Carl Zeiss, JENOPTIK und SCHOTT hat sich ein Cluster aus Optik, Photonik und Messtechnik gebildet, ergänzt durch Biotechnologie und Medizintechnik. Die Friedrich-Schiller-Universität und mehrere Forschungsinstitute sorgen für hohe Dichte an wissenschaftlicher Arbeit.

Daneben gibt es einen klassischen Mittelstand aus Zulieferern, Dienstleistern und Handwerk, der von der Nachbarschaft zu den großen Häusern profitiert – und der die gleichen Themen hat wie Betriebe überall: Angebote, Dokumentation, Personalgewinnung.

Für KI ergibt sich daraus eine Besonderheit: In forschungsnahen Häusern ist technisches Verständnis reichlich vorhanden. Was fehlt, sind Absprachen. Wenn jede Arbeitsgruppe eigene Werkzeuge nutzt und niemand weiß, welche das sind, entsteht genau die Schatten-KI, die später schwer einzufangen ist.

Wie wir arbeiten

  • Inhouse bei euch: Rund 210 Kilometer von Barleben, gut zwei Stunden. Bei dieser Entfernung sind Online-Module meist die praktischere Wahl.
  • Live online: über Teams, mit denselben Übungen wie vor Ort – bei kurzen Modulen meist die bessere Wahl.
  • Gruppengröße: maximal zwölf Personen, damit alle an eigenen Aufgaben arbeiten.
  • Formate: Tagestraining, Module von 1,5 bis 3 Stunden oder mehrwöchige Begleitung.

Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.

Womit ihr anfangen könnt

Die Frage, die in Jena zuerst gestellt werden sollte

Nicht „welches Werkzeug", sondern: Was von dem, woran wir arbeiten, darf überhaupt in ein fremdes System? In einem Umfeld aus Optik, Messtechnik und Forschung ist das keine Formalie.

Messreihen, Konstruktionsdaten, unveröffentlichte Ergebnisse und Unterlagen aus Kooperationen mit Dritten stehen regelmäßig unter Geheimhaltungsvereinbarungen. Wer das nicht vorab klärt, produziert einen Vorfall, der sich nicht rückgängig machen lässt – Eingaben sind nicht zurückholbar.

Die gute Nachricht: Die Klärung ist schneller erledigt, als sie klingt. Es braucht eine Liste dessen, was nicht hineingehört, eine benannte Person für Rückfragen und eine freigegebene Umgebung für alles andere. Danach kann in der Breite gearbeitet werden – und zwar mit gutem Gewissen.

Wo in Jena die Fragen liegen

Zwischen Forschungsnähe und klassischem Mittelstand unterscheiden sich die Themen deutlich:

Förderung

Thüringen hat eigene Digitalisierungsprogramme mit anderen Sätzen und Antragswegen. Erste Adresse ist die Thüringer Aufbaubank. Welche Programmart zu welchem Vorhaben passt, steht auf Förderprogramme für KI im Mittelstand.

INQA-Coaching ist ein Bundesprogramm und nicht an ein Bundesland gebunden – wir arbeiten mit allen INQA-Beratungsstellen zusammen. Bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.

Passende Trainings

Häufige Fragen

Wir arbeiten in der Forschung. Ist das etwas für uns?

Für die wissenschaftliche Methodik nicht – dafür gibt es Fachwerkzeuge und fachliche Standards. Für alles drumherum schon: Anträge, Berichte, Verwaltung, Lehre, Einarbeitung. Und für die Frage, welche gemeinsamen Regeln es im Haus braucht.

Kommt ihr nach Jena?

Ja, bei entsprechendem Umfang. Gut zwei Stunden Anfahrt bedeuten, dass sich Online-Module oder gebündelte Präsenztage meist besser rechnen als einzelne kurze Einheiten vor Ort.

Bei uns nutzen einzelne Teams längst KI. Reicht das nicht?

Es ist ein guter Ausgangspunkt und ein Risiko zugleich. Ohne Absprache entsteht Schatten-KI: Alle nutzen etwas, niemand weiß was, und im Zweifel liegen Unternehmensdaten in privaten Konten. Dazu kommt die Nachweispflicht aus Artikel 4 EU AI Act.

Was ist mit Betriebsgeheimnissen?

In technologiegetriebenen Häusern ist das der heikelste Punkt. Konstruktionsdaten, Messreihen und unveröffentlichte Ergebnisse gehören nur in Umgebungen mit belastbarem Vertragsrahmen – und auch dort nur, wenn keine Geheimhaltungsvereinbarung mit Dritten entgegensteht.

Gibt es Förderung in Thüringen?

Über die Thüringer Aufbaubank gibt es eigene Digitalisierungsprogramme. INQA-Coaching als Bundesprogramm ist unabhängig davon möglich.

Wie gehen wir mit dem Kompetenzgefälle im Team um?

Nicht mit einem Training für alle. Wer schon weit ist, langweilt sich in Grundlagen und blockiert die Runde. Getrennte Formate funktionieren besser: Grundlagen für die einen, Spielregeln und Verankerung für die anderen.

Sind unsere Forschungsdaten sicher?

Das hängt an Werkzeug und Vertragsstufe – und an der Frage, ob Kooperationsvereinbarungen mit Dritten entgegenstehen. Beides gehört vor dem ersten Einsatz geklärt, nicht danach. Eingaben lassen sich nicht zurückholen.

Lasst uns kurz sprechen

Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Stand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.