KI-Beratung und Trainings in Chemnitz

Chemnitz ist Maschinenbaustadt. Was das für KI bedeutet, ist in wenigen Worten gesagt: Der Einstieg liegt nicht in der Fertigung, sondern im Büro davor und dahinter.

Zu unseren KI-Trainings

Die Wirtschaftsstruktur vor Ort

Maschinenbau, Automobilzulieferer und Fertigungstechnik prägen die Region. Viele Betriebe sind mittelständisch, inhabergeführt und haben keine eigene IT-Abteilung – dafür aber ein erhebliches Aufkommen an Angeboten, technischer Dokumentation und Ausschreibungen.

Die Technische Universität Chemnitz und außeruniversitäre Einrichtungen sorgen für Forschungsnähe, insbesondere in Produktionstechnik und Leichtbau. 2025 war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, was dem Standort zusätzliche Sichtbarkeit gebracht hat.

Für die Betriebe vor Ort heißt das: Die Diskussion über KI in der Produktion ist berechtigt, braucht aber Datengrundlagen, Projekte und Zeit. Die Schreibtischarbeit drumherum braucht das nicht – und liefert den Nachweis, dass KI im Haus funktioniert.

Wie wir arbeiten

  • Inhouse bei euch: Rund 230 Kilometer von Barleben, etwa zweieinhalb Stunden. Bei dieser Entfernung empfehlen wir Online-Module oder gebündelte Präsenztage.
  • Live online: über Teams, mit denselben Übungen wie vor Ort – bei kurzen Modulen meist die bessere Wahl.
  • Gruppengröße: maximal zwölf Personen, damit alle an eigenen Aufgaben arbeiten.
  • Formate: Tagestraining, Module von 1,5 bis 3 Stunden oder mehrwöchige Begleitung.

Der NEW WORK HUB sitzt in Barleben bei Magdeburg. Wir sind eine Genossenschaft, keine GmbH.

Womit ihr anfangen könnt

Ein typischer Fall aus dem Maschinenbau

Ein Zulieferer mit 80 Beschäftigten bekommt ein Lastenheft über 60 Seiten. Der technische Vertrieb liest es abends, weil tagsüber Angebote und Rückfragen anfallen. Nach zwei Stunden ist klar: Die geforderten Toleranzen passen nicht zum eigenen Maschinenpark.

Diese zwei Stunden lassen sich auf zwanzig Minuten reduzieren – nicht, indem eine Maschine die Entscheidung trifft, sondern indem sie das Dokument auf die Fragen herunterbricht, die über Zusage oder Absage entscheiden. Geforderte Zeitfenster, Haftungsregelungen, Nachweispflichten, Ungewöhnliches.

Der größte Zeitgewinn liegt dabei nicht bei den Aufträgen, die man gewinnt, sondern bei denen, die man früher ablehnen kann. Das ist ein Punkt, der in Produktionsbetrieben regelmäßig unterschätzt wird.

Wo Chemnitzer Betriebe anfangen

Der Schwerpunkt liegt klar auf produzierenden Betrieben und ihrem Umfeld:

Förderung

Sachsen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Sächsische Aufbaubank. Eine Einordnung, welche Programmart zu welchem Vorhaben passt, steht auf Förderprogramme für KI im Mittelstand.

INQA-Coaching ist ein Bundesprogramm und nicht an ein Bundesland gebunden – wir arbeiten mit allen INQA-Beratungsstellen zusammen. Bis zu zwölf Coachingtage, 80 Prozent gefördert. Mehr auf KI-Beratung mit INQA-Coaching.

Passende Trainings

Häufige Fragen

Sollten wir nicht bei der Produktion anfangen?

Das ist der häufigste Wunsch und der häufigste Grund für gescheiterte Projekte. Anwendungen in der Maschine brauchen saubere Sensordaten, ein Projekt und meist einen Partner. Erweist sich die Datengrundlage als lückenhaft, ist das Thema KI im Haus verbrannt – und niemand ist danach für die einfacheren Anwendungsfälle zu gewinnen.

Wie bekommen wir die Fertigung mit ins Boot?

Nicht mit demselben Training wie das Büro. In der Fertigung wirken kurze Einheiten am konkreten Fall – Schichtübergabe, Störungsmeldung, Qualitätsdoku – besser als allgemeine Werkzeugschulungen.

Kommt ihr nach Chemnitz?

Ja, bei entsprechendem Umfang. Rund zweieinhalb Stunden Anfahrt bedeuten, dass sich das Bündeln mehrerer Module an einem Tag meist besser rechnet als einzelne kurze Einheiten.

Dürfen wir Konstruktionszeichnungen in eine KI geben?

Nur in Umgebungen mit belastbarem Vertragsrahmen – und auch dann ist zu prüfen, ob Kundenunterlagen einer Geheimhaltungsvereinbarung unterliegen. In kostenlosen Varianten gehören sie keinesfalls hinein.

Gibt es Förderung in Sachsen?

Sachsen hat eigene Digitalisierungsprogramme über die Sächsische Aufbaubank. INQA-Coaching ist als Bundesprogramm davon unabhängig.

Lohnt sich das für einen Betrieb mit 25 Leuten?

Wenn davon drei bis vier täglich Angebote schreiben, Lastenhefte lesen oder Serviceberichte erstellen: ja. Entscheidend ist nicht die Belegschaftsgröße, sondern wie viel Textarbeit anfällt.

Wir haben keine Zeit für ein Training. Gibt es etwas Kürzeres?

Ja. Unsere Module dauern 1,5 bis 3 Stunden statt eines ganzen Tages und lassen sich online durchführen. Zwei Stunden bekommt fast jeder Betrieb frei, einen ganzen Tag oft nicht.

Lasst uns kurz sprechen

Dreißig Minuten, in denen ihr erzählt und wir zuhören. Danach wisst ihr, ob Training, Beratung oder erst mal gar nichts der richtige nächste Schritt ist.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Stand: 15.09.2026. Diese Seite ist eine organisatorische Einordnung und ersetzt keine Rechts- oder Förderberatung. Angaben zu Förderprogrammen ohne Gewähr – verbindlich entscheidet die jeweilige Bewilligungsstelle.